Große Freude in Friedrichskoog: Beim Norddeutschen Landschaftsarchitekturpreis 2026 wurde die Neugestaltung des Trischendieks in Friedrichskoog-Spitze ausgezeichnet. Mit dem Preis würdigt der Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen herausragende Projekte der Landschaftsarchitektur im Norden Deutschlands.
Für die Planung des neuen Trischendieks zeichnete das Büro Bruun & Möllers Landschaften verantwortlich. Bei der Preisverleihung nahmen die beteiligten Landschaftsarchitekten Moritz Möllers, Mark Pflüger, Olaf Staack und Thomas Hölscher gemeinsam mit Friedrichskoogs Tourismusmanagerin Dörte Kebbel die Auszeichnung entgegen.
Im Mittelpunkt der Planung stand die behutsame Weiterentwicklung des Ortes zwischen Tourismus, Naturerlebnis und Küstenschutz. Die besondere Landschaft des Wattenmeers sollte bewahrt und zugleich durch neue Angebote und eine hohe Aufenthaltsqualität ergänzt werden. Robuste Materialien, eine zurückhaltende Formensprache und flexibel nutzbare Bereiche prägen das Konzept.
Fast zwei Kilometer Küstenlinie neu zu gestalten, war auch für das Team um Moritz Möllers eine besondere Herausforderung. Hinzu kamen zahlreiche bauliche Rahmenbedingungen – vom Deichwinkel bis zu den Anforderungen des Küstenschutzes. Entstanden ist ein Trischendiek, der Landschaft, Küstenschutz und touristische Nutzung auf besondere Weise miteinander verbindet und damit auch die Jury überzeugte. Und davon profitieren die Gäste, die Friedrichskoog besuchen: Urlauberinnen und Urlauber können sich heute auf einen Trischendiek freuen, der mit neuen Aufenthaltsbereichen, Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten und viel Raum für den Blick aufs Wattenmeer ein ganz neues Erlebnis an der Nordsee bietet.
Für Friedrichskoog ist die Auszeichnung damit nicht nur eine besondere Anerkennung für die Planung und Umsetzung des Projekts. Sie zeigt auch, dass sich ein Urlaubsort am Wattenmeer weiterentwickeln und Neues schaffen kann, ohne das aus dem Blick zu verlieren, was ihn besonders macht.
